Girokontovergleich

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Gebührenfallen bei kostenlosen Konten


Kostenlose Kontoführung klingt verlockend, aber nicht immer führen offensichtlich gebührenfreie Konten auch zu Kostenersparnissen. Im Gegenteil. Oft zahlt der Verbraucher sogar drauf – durch versteckte Kosten, die erst bei genauem Vergleich sichtbar werden.

Um gute von schlechten Angeboten unterscheiden zu können, fallen verschiedene Aspekte ins Gewicht, die vor Vertragsabschluss abgefragt werden sollten. Gebühren können schon bei Überweisungen und Kontoauszügen berechnet werden, die auf den ersten Blick vielleicht nicht hoch wirken, aber aufs Jahr gerechnet kommt schnelle eine stattliche Summe zusammen.

Wer sich für eine Privatbank entscheidet, sollte sich unbedingt danach erkundigen, ob er an Automaten in seiner Umgebung kostenlos Geld abheben kann und wie hoch vor allem die Gebühren bei Fremdabhebungen sind, denn nicht an allen Geldautomaten sind die Gebühren vermerkt. Im vergangenen halben Jahr sind die Gebühren an Geldautomaten um 13 % auf durchschnittliche 5,64 Euro gestiegen, einige Banken verlangen tatsächlich Gebühren bis zu 10 Euro, wenn der Kunde sein Konto bei einem anderen Geldinstitut führt. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass der Bank eine Abbuchung nicht mal einen Euro kostet. Wer nur zweimal im Monat an einem gebührenpflichtigen Automaten abhebt, zahlt im Jahr 100 bis 200 Euro, nur um an sein eigenes Geld zu kommen.

Eine weitere Kostenfalle versteckt sich gerne in überhöhten Dispositionszinsen. Einige Banken verlangen bis zu 15 % auf die Nutzung des gewährten Kreditrahmens. Wer sein Konto regelmäßig überzieht, sollte unbedingt auf niedrige Zinssätze zu maximal 10 % achten und dafür vielleicht lieber Kontoführungsgebühren in Kauf nehmen. Unterm Strich sind die Unterschiede beträchtlich.

Wenn die Bank zusätzlich zur EC- oder Giro-Karte eine Kreditkarte anbietet, ist es sinnvoll, die Jahresgebühren unter die Lupe zu nehmen und mit Angeboten anderer Banken vergleichen. Liegen die Gebühren pro Jahr bei mehr als 30 Euro, sind sie eindeutig überteuert. Von einem solchen Angebot sollte jeder seinem Geldbeutel zu liebe Abstand nehmen.

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